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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: Sehr gut, Karl-Franzens-Universit?t Graz (Moraltheologie und Dogmatik), 94 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract:
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Im ersten Kapitel der Arbeit werden also zum Thema Altern und Altsein die Wissenschaften der Biologie, der Soziologie und der Psychologie der heutigen Zeit befragt. Aus deren Erkenntnissen, die mit empirischen Methoden erforscht worden sind, k?nnen Grenzen und M?glichkeiten im Prozess des Alterns ausfindig gemacht werden. Hinweise des Handelns k?nnen ebenso herausgelesen und herausgemessen werden. Unter biologischer Hinsicht darf das Altern selbst nicht als Krankheit betrachtet werden, sondern es wird in diesem Teil des ersten Kapitels zu zeigen sein, dass bereits von der Zelle ausgehend, jedes biologische System altert. Dass die Weltbev?lkerung stark altert ist zur?ckzuf?hren auf eine geringe Geburtenrate und einer gleichzeitig hohen Lebenserwartung. Was das bedeutet und wie der einzelne alte Mensch in der Gesellschaft, besonders in der Familie, das Altern erlebt, wird in diesem Teil zu behandeln sein. Dass es sogar eine Pers?nlichkeitsentwicklung bis zum hohen Alter gibt, zeigen psychologische Forschungen. Es geht also in einem ersten Schritt um die Frage, was im Menschen vorgeht, wenn er altert. Bevor es nun zum Aufweis von ethischen Dringlichkeiten kommen kann, ist es notwendig, die Ergebnisse der Humanwissenschaften in den Rahmen einer Anthropologie zu stellen. Es kann nicht Sache der Human- und Sozialwissenschaften allein sein, ausfindig zu machen, was das ganzheitlich Menschliche ausmacht. In einem zweiten Schritt wird daher der alternde und alte Mensch in einer philosophischen und theologischen Anthropologie-Betrachtung behandelt. Es wird das Menschsein im Allgemeinen und im Besonderen als 'Streben nach Gl?ck' in Anschluss von Aristoteles bei Thomas Rentsch mit seiner 'Philosophischen Anthropologie in praktischer Absicht'12 zur Sprache kommen. Hierbei wird gezeigt werden, dass sich im Alter die Grundsituationen des Menschen radikalisieren und zugleich der Mensch aufgefordert sein wird, zu sich selbst zu kommen. Es geht um die Frage, was Altern und die Lebensphase Alter im Kontext des ganzen Lebenslaufes bedeuten. In einem christlichen Menschenbild kommt zum Ausdruck, dass sich der Mensch als ein Gesch?pf Gottes erf?hrt. Daher ist es geboten an dieser Stelle Aspekte einer theologischen Anthropologie anzuf?hren. Im Besonderen werden Gestalten aus der Heiligen Schrift aufgezeigt, beziehungsweise deren Dasein und Handeln zum Thema gemacht....
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